Musical: Rocky Horror Spacy Show

Skurril, authentisch, originell. So kann man das Musical „The Rocky Horror Spacy Show – This Is Terribly Strange” beschreiben, das nach den harten Proben der letzten Wochen endlich von der Musical-AG unter der Leitung von Frau Horstkotte und Frau Hudelmayer am 14.06. aufgeführt wurde.

Das Stück handelt von Janet, die auf ihrer Hochzeit erkennt, dass sie ihren zukünftigen Ehemann nicht heiraten möchte und damit Unglauben und Entsetzen in der Hochzeitsgesellschaft auslöst. Beobachtet wird die Szene von den Bewohnern der Space World, die sich entschließen, Janet und alle Anwesenden in ihre Welt zu holen. Dort angekommen ist es für die Menschen vor allem anders und schwierig, sich einzufinden. Nach einiger Zeit machen sich aber die ersten Veränderungen breit und Janet findet in einer Bewohnerin der Space World ihre große Liebe. Nachdem sich die Menschen zwischen der Erde und der Space World entscheiden mussten, endet das Stück mit Janets Hochzeit und einer anschließenden Party.

Schon zu Anfang überzeugten die Darsteller*innen mit tollen Tanz- und Gesangseinlagen, bei denen beispielsweise zu Songs wie „Science Fiction – Double Feature“ und „Time Warp“ choreographiert wurde. Dabei entstanden lustigste Bewegungschoreographien: Die Darsteller*innen sprangen über die Bühne, gestikulierten, tanzten und entführten damit das Publikum in eine völlig andere Welt. Das war auch genau das, was das Stück auszeichnete. Die Geschichte wurde mit einer Authentizität ans Publikum gebracht, die immer wieder Lacher hervorrief. Zudem beeindruckten die Kostüme, die die skurrile Space World mit dem Glitzern und Funkeln gut vermitteln konnten und die Unterschiede zwischen den Menschen und den außerirdischen Bewohnern verdeutlicht haben. Die Leistung der Darsteller*innen war insgesamt souverän und besonders beeindruckte die Synchronität, mit der sie sich bewegt haben. Nach circa anderthalb Stunden endete das Stück, das gesamte Publikum klatschte tosenden Beifall und strömte nach einem tollen Abend wieder dorthin, wo es sicherlich nicht so abgespact war, wie in dem zuvor gebotenen Schauspiel.

Erschienen in Ausgabe 03/2018 (Juni) | von Pauline Haeger

Musical2018

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